24 Stunden Rennen von Zolder

31. August 2015

Ein Rennen der superlative

Radical Schweiz hat dieses Jahr am 24-Stunden Rennen in Zolder (Belgien) teilgenommen. Zusammen mit unserem guten Kollegen von Domec Racing gingen wir mit einem Radical RXC V8 an den Start. Aus Rücksicht auf diverse Umstände, konnten wir das Rennen leider nicht mit unserem eigenen SR3 RS in Angriff nehmen. Als sich für Pieder Decurtins die Möglichkeit geboten hat, als Fahrer auf dem RXC von Domec Racing einen Platz einzunehmen, haben wir uns entschieden, trotzdem dabei zu sein. Claudio Albin und Noah Wasescha unterstützten das belgische Team vor Ort  und analysierten die Abläufe, um Erfahrungen fürs nächste Jahr zu sammeln.

Donnerstag, 27.08.15
Am Donnerstag wurden die Trainings und die Qualifikationen, die sowohl am Tag, als auch in der Nacht stattfanden, unter strömendem Regen durchgeführt. Dies störte jedoch niemanden. Die Stimmung im Team und bei den Fahrern war von Anfang an super. Am Ende des Tages konnten sich alle problemlos qualifizieren.

Freitag, 28.09.15
Am Freitag war dann Pause. Zeit um die letzten Checks und Einstellungen am RXC durchzuführen. Mit jedem Teammitglied wurden nochmals alle Abläufe durchgegangen, damit beim Rennen auch alle haargenau wussten, was sie zu tun sei und keine unnötigen Zeitverluste bei den Boxenstopps entständen.

Samstag, 29.08.15
Alle Teammitglieder waren top motiviert, selbst das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Der Regen hatte sich in strahlenden Sonnenschein umgewandelt. Trotzdem war eine leichte Anspannung spürbar, als Jean Marc Bourdoucher als erster Fahrer Platz nahm und den RXC in die Startaufstellung fuhr.

Der Gridwalk begann und mehrere Tausend Leute bestaunten die Rennwagen bei der Startaufstellung, wobei man spührte, dass der Radical RXC für besonderes Aufsehen sorgte, was uns allen eine grosse Freude bereitete. Es ging nun langsam gegen 16.00 Uhr zu und die Zielgerade wurde wieder leer bis auf die Rennwagen, welche nur noch auf die grüne Flagge warten.

Endlich ging es los.

Freedy Loix, belgischer Rallye Champion, begann das Rennen und fuhr regelmässig schnelle Rundenzeiten. Nach anderthalb Stunden konnte er das Auto auf den ersten Platz in der Klasse und den 10. Gesamtplatz übergeben. Danach kämpften wir uns noch bis auf den 9. Platz nach vorne, bevor die Pechsträhne anfing.

In der Nacht wurden wir durch einen kleineren technischen Defekt etwas aufgehalten, jedoch nichts Gröberes. Leider kam es dann zudem noch ein kleinerer Unfall dazu. Dies hielt uns nochmals ein wenig auf. Das Team konnte dies aber in angemessener Zeit reparieren und die Aufholjagd konnte weiter gehen. Von 5.00 bis 8.30 fuhren Loix und Pieder die schnellste Zeit des Feldes. Pieder gelang es sogar die schnellste Runde mit dem Radical zu fahren und schaffte es, in seinem Stint acht Plätze gut zu machen. Bis zum Morgen ging es dann auch hervorragend weiter. Um 9.00 Uhr am Sonntagmorgen waren wir Erste in unserer Klasse und 36. Gesamt. Danach bekamen wir grössere Getriebeprobleme, die uns sehr viel Zeit kosteten.  Am Ende des Rennens landeten wir auf dem 2. Platz unserer Klasse. Schade, dass wir den ersten Platz nicht halten konnten. Am Ende des Tages waren wir jedoch alle glücklich mit dem 2. Platz und sehr zufrieden über die hinter uns liegenden 24 Stunden.

Aus der Sicht von Pieder haben die 24 Stunden von Zolder alle bisher absolvierten Rennen, die während den Veranstaltungen der European Le Mans Series und der DTM stattfanden, gänzlich in den Schatten gestellt. "Der Event bleibt für uns alle unvergesslich!", so Pieder. "Wir werden nächstes Jahr wieder dabei sein!"

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